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07.02.2017, 16:03 Uhr | Übersicht | Drucken
Den Parkdruck endlich reduzieren

Frankfurter Neue Presse, 07. Februar 2017 - Die CDU Dornbusch fordert Maßnahmen zur Reduzierung des Parkdrucks in Wohngebieten.

Christiane Loizides, Vorsitzende der CDU Dornbusch
 
In den Stadtteilen Dornbusch, Ginnheim und Eschersheim häuften sich die Beschwerden der Bewohner über zugeparkte Straßen durch Autos mit auswärtigen Kennzeichen, teilen die Christdemokraten mit. Das Zuparken von Wohngebieten außerhalb der Innenstadt, um sie als Park and Ride-Fläche zu
nutzen sei ein stadtweites Phänomen.
 
Vor mehr als zehn Jahren wurde städtischerseits bereits an einem Park and Ride-Konzept gearbeitet, „Maßnahmen zur Problembewältigung sind bisher nicht erfolgt“, sagt Christiane Loizides, Stadtverordnete und Vorsitzende
der CDU Dornbusch.

Auf ihre Frage in der vergangenen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung
zum Planungsstand des Konzepts, antwortete Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD), „zwar offen und ausführlich, aber mit beklagenswert düsterem Ausblick“. Der Magistrat verfolge „in einer Reihe von Handlungsfeldern das Ziel, den stark autoorientierten Einpendlerverkehr stadtverträglich zu bewältigen“. Im Kontext des regionalen Gesamtverkehrssystems werde in Abstimmung mit den regionalen Partnern vorrangig die Strategie verfolgt, Park and Ride-Plätze wohnortnah im Umland vorzusehen. „Wahrnehmbare Ergebnisse sind indes nicht zu verzeichnen“, bemängelt Loizides.

An den Folgen litten die Einwohner, aber auch die Pendler selbst. Lärm, fehlende Parkplätze für Anwohner, aber auch kleine Einzelhändler in den Stadtteilen bei den einen, lange Fahrzeiten und Stress vor dem eigentlichen Beginn des Arbeitstags bei den anderen seien die Folge. „Dem weiter zuzusehen, ist für alle Betroffenen nicht länger hinnehmbar. Statt andauernden Prüfens müssen die Verantwortlichen endlich tätig werden“, sagt die CDU-Politikerin. „Wir fordern für den Fall, dass kurzfristig ein stadtweites Konzept nicht realisierbar ist, für das Einzugsgebiet der U-Bahnstrecke entlang
der Eschersheimer Landstraße (A-Linie) geeignete Maßnahmen gegen den zunehmenden Parkdruck zeitnah zu ergreifen“, betont Loizides für ihren Ortsbezirk.

   
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