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30.09.2019, 15:32 Uhr Übersicht | Drucken
Loizides/Fischer: Frankfurter Berufsschulen schneller WLAN geben
CDU-Fraktion sieht dringenden Bedarf für adäquate digitale Ausstattung

Frankfurt am Main, 30. September 2019 - Nach einem Arbeitstreffen der bildungs- und der wirtschaftspolitischen Sprecherinnen Sabine Fischer und Christiane Loizides mit dem Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (IHK), Ulrich Caspar, und der IHK-Geschäftsführerin für Aus- und Weiterbildung, Dr. Brigitte Scheuerle, drängt die CDU-Fraktion darauf, die Frankfurter Berufsschulen schneller als bisher mit WLAN auszustatten.


„Bislang sind lediglich zwei von 14 mit WLAN versorgten Schulen berufliche Schulen. Das ist völlig unzureichend. Besonders die praxisnahen Berufsschulen müssen endlich bedarfsgerecht versorgt werden. Unter den 15 weiteren Schulen, die jetzt über Ekom21 angebunden werden sollen, müssen mindestens fünf Berufsschulen sein. Und nach der Probephase müssen alle Berufsschulen schleunigst ans Netz“, so Fischer und Loizides.

Die beiden Stadtverordneten sind sicher, dass Digitalisierung das Mittel zum Zweck eines soliden Berufsbildungsunterrichts auf der Höhe der Zeit ist. „Dazu brauchen die Schulen neben WLAN eine einfach anwendbare Technik, gute didaktische Konzepte, qualifizierte Lehrkräfte und nicht zuletzt professionellen externen Support für Hard- und Software“. Lehrerinnen und Lehrer müssten von technischen Wartungsarbeiten, die sie heute meist zusätzlich leisten, entlastet werden, damit sie ihrer Kernaufgabe, guten Unterricht zu erteilen, nachkommen können.

Für IT-Technik und IT-Administration müsste der Bund allerdings die Mittel des Digitalpaktes deutlich aufstocken, fordern die CDU-Stadtverordneten: „Die IHK rechnet mit 5,2  Milliarden Euro, die bis 2024 für den digitalen Wandel im Berufsschulwesen insgesamt gebraucht werden. Der Bund stellt aber zusammen mit dem Eigenanteil der Länder für den Aufbau digitaler Lerninfrastrukturen an allen rund 43.000 allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Deutschland nur 5,5 Milliarden insgesamt zur Verfügung. Das ist deutlich zu wenig für systematische Investitionen in die Berufsschulen und für die daraus folgenden Betriebs- und Personalkosten“, sagen Loizides und Fischer, die moderne Berufsschulen für dringend erforderlich halten, um dem Fachkräftemangel wirksam begegnen und etwa beim Thema Industrie 4.0 oder Handwerk 4.0 mit der realen Arbeitswelt in Verbindung bleiben zu können.

„Nur ein Viertel der hessischen Berufsschüler hält den vorhandenen Internetzugang an der besuchten Schule für zufriedenstellend. Das ist ein Alarmsignal, und wir müssen da deutlich besser werden im Interesse der Ausbildung dringend benötigter Fachkräfte sowie der Zukunfts- und Innovationsfähigkeit unserer Region im internationalen Wettbewerb“, so die beiden Stadtverordneten.

   
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